Erscheinungsjahr // year of publication : 2019

Paradise Lost 

In my eponymous work after the song of John Milton „Paradise Lost“, the human being as such is no longer visible. Only his traces remain. Human beings are not able to exercise control anymore, because they replace themselves with the technology they have created. Not a single person will be depicted on the pictures. People build a tendency to not meet anymore, so the question left is: is it technology that is supposed to be the “one“ to “restore us and regain the blissful seat“1. With technology it is easier for us to make a living, it saves us time and ressources. It also distracts us from what is really important: connecting with people face to face. In these days there is a distance between individuals (as part of a collective) that I seeked to depict with the emptiness of spaces.

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Der Mensch als solcher ist, in meiner gleichnamigen Arbeit nach dem Gesang von John Milton „Paradise Lost“, nicht mehr ersichtlich, nur noch seine Spuren die er hinterlassen hat. Der Mensch tritt nicht mehr in Kraft da ihn die Technik, die er geschaffen hat, nun ablöst. Man begegnet ihm auf den Bildern nirgendwo wahrhaftig und auch er begegnet sich nicht mehr dass nur noch die Frage bleibt ob es nun die Technik ist die DEN „Einen“ der „den Ort des Hells zurückgewinnen“1 wird sein soll. In meiner Arbeit „Paradise Lost“ untersuche ich Räume in denen Technik für die Grundbedürfnisse einer westlichen Gesellschaft aufkommt. Unser täglich Brot wird durch den Einsatz technischen Fotrtschritts erleichtert und nimmt uns wichtige Arbeitsschritte im Alltag ab die uns Zeit und Krafaufwand ersparen aber automatisch auch eine Distanz herstellt zwischen einzelnen Individuen bis hin zu Kollektiven, bis diese sich kaum noch begegnen, so zeigen es die Bilder in der Serie.